Ägyptologie und Koptologie
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Der Tempel Amenophisʼ III. von Wadi es-Sebua

Der Tempel Amenophis’ III. von Wadi es-Sebua als Teil der sakralen Landschaft Nubiens (in Kooperation mit dem Roemer- und Pelizaeus Museum in Hildesheim und dem Ägyptischen Museum Kairo)

  • Projektleitung: Prof. Dr. Martina Ullmann (München); Prof. Dr. Regine Schulz (Hildesheim); Sabah Abdel Razek (Kairo)
  • Projektmitarbeiter: Moamen Mohamed Othman (General Director of the Conservation Department of the Egyptian Museum Cairo)

Ziel des Projektes ist es, den bis dato nur wenig bekannten und kaum erforschten Tempel Amenophis’ III. in Wadi es-Sebua in seinen historischen, kunsthistorischen und religiösen Bedeutungsebenen zu erfassen, um damit die Frage nach der Stellung dieses Kultbaus innerhalb der sakralen Landschaft des nördlichen Nubien beantworten zu können. Die Chance zu diesem Vorhaben ergab sich durch die Wiederentdeckung der seit über 40 Jahren verloren geglaubten Wandmalereien von der Fassade und aus dem Inneren des zentralen Sanktuarraumes im Magazin des Ägyptischen Museums in Kairo durch M. Ullmann vor einigen Jahren. In dem Projekt sollen diese mehrfach antik überarbeiteten Wandmalereien aus dem Tempel nun zum ersten Mal wissenschaftlich untersucht, restauriert, dokumentiert und analysiert werden. Die Rekonstruktion der verschiedenen Dekorationsphasen ist dabei von größter Bedeutung für die Analyse und die Interpretation der Kultanlage und ihre Einbettung in den sich verändernden kulturhistorischen Kontext von Amenophis III. über die Amarnazeit bis in die 2. Hälfte der Regierungszeit Ramses’ II.